20.05.2006

Der Jacques Chirac Code - Sophie Marceau

Chirac wollte "Sakrileg" neu besetzen aus Kino.de

Ich zitiere:

"Vor genau einem Jahr lud der französische Staatschef Regisseur Ron Howard und Produzent Brian Grazer zu einem Kaffeekränzchen in seinem Büro ein. Jetzt berichtet die Zeitschrift Newsweek über diesen Termin und wirbelt damit mächtig Staub auf.

...

"Eigentlich ging es bei dem Treffen mit Jacques Chirac um die Drehgenehmigung für den Louvre. Der Bestseller "Sakrileg" beginnt mit einem Mord in dem berühmten französischen Museum und Jacques Chirac hatte offenbar kein Problem damit, dem Filmteam die betreffenden Räume zur Verfügung zu stellen.

"Wir dachten, dass das Gespräch nur fünf Minuten dauern würde", erinnert sich Brian Grazer. Doch der Präsident bat seine Gäste, Platz zu nehmen und bot ihnen sogar ein Tässchen Kaffee an. Die beiden Amerikaner blieben schließlich eine ganze Stunde, in der Chirac ihnen mehrmals seine Hilfe anbot.

"Der Jacques Chirac Code

"Sein Entgegenkommen ging laut Newsweek sogar so weit, dass er dem Regisseur und dem Produzenten einen ganz besonderen Vorschlag machte. Die beste Freundin seiner Tochter Claude sei für den Part der französischen Kryptologin Sophie Neveu wie geschaffen. Einen expliziten Namen nannte Chirac zwar nicht, doch es ist kein Geheimnis, dass Claude eng mit Sophie Marceau befreundet ist.

"Halb im Scherz soll das Staatsoberhaupt dann noch laut überlegt haben, ob das Gehalt für seinen Landsmann Jean Reno als Inspektor Bezu Fache angemessen sei. "Das war echt wahnsinnig komisch", so Ron Howard. "Zum Glück waren damals schon alle Verträge unterschrieben." Und so kommt doch Audrey Tautou als Partnerin von Tom Hanks im Mai in die Kinos".

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Chirac - Sakrileg - Beziehungen - Freundin der Tochter

Ist das alles wahr? Sind unsere europäische Politiker wirklich so ko... komisch?

Chirac helps "The Da Vinci Code" makers, asks favors aus Turkish Press

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French President Jacques Chirac offered to help makers of "The Da Vinci Code" film in the Louvre, and suggested they cast his daughter's best friend in the leading female role, a magazine recently reported.

"We thought it was going to be a five-minute thing, like a trip to the Oval Office -- a photo and a handshake," said producer Brian Grazer of the hour-long meeting he and director Ron Howard had at Chirac's office in December 2004.

Newsweek magazine said Chirac offered to smooth out any problem they might encounter in their request to film some scenes at the Louvre -- where The Da Vinci Code's murder-and-religion mystery begins and ends.

In addition, said Grazer, Chirac suggested his daughter's best friend -- whom Newsweek describes as "an actress of some acclaim in France" -- for the film's leading female role, which in the end fell to Audrey Tautou.

Chirac also "wondered aloud, half seriously, if they could sweeten the paycheck for actor Jean Reno," Newsweek said. Reno plays the detective assigned to the case.

"That was hilarious," said Howard of the request on Wednesday. "Fortunately the deal was already closed."

The Da Vinci Code, based on the 2003 best selling novel by Dan Brown, opens on May 19, 2006, starring Tom Hanks and Tatou. It delves into a series of high-profile murders behind a Vatican plot to conceal the true meaning of the Holy Grail.


AFP

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19.05.2006

Sakrileg in Peking

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17.05.2006

Opus Dei - Presseerklärung - Sakrileg - Sony

Aus der Opus Seite von heute: Der andere Code

Presseerklärung des Informationsbüros des Opus Dei

17.05.2006

Manuel Sánchez Hurtado, Informationsbüro des Opus Dei in Rom

Heute ist der Film „The Da Vinci Code – Sakrileg“ uraufgeführt worden. Der Film gibt den Roman wieder, der falsch, ungerecht und für die Christen beleidigend ist. Er verstärkt noch die verleumderische Wirkung durch die Kraft der Bilder. Auch hat sich bestätigt, daß der Film keinen Vorspann enthält, der erklärt, daß jede Ähnlichkeit mit der Wirklichkeit reiner Zufall ist.

In den letzten Monaten haben sich viele Katholiken, Christen verschiedener Konfessionen, Juden, Moslems und andere Gläubige und Bürger guten Willens respektvoll zu Wort gemeldet. Ihre Bitten haben offensichtlich keinen Erfolg gehabt. Diese Stimmen forderten weder eine Sonderbehandlung noch wollten sie die Meinungsfreiheit einschränken. Die Bitte um Achtung ist etwas Selbstverständliches und entspricht den Verpflichtungen, die Sony der Gesellschaft gegenüber eingegangen ist.

Hier als Beispiel einige Passagen aus dem Verhaltenskodex der Sony-Gruppe, die von den höchsten Entscheidungsträgern der Firma am 28. Mai 2003 approbiert worden sind:

– In Abschnitt 1.3 heißt es: „Weil wir anerkennen, daß ein Verhalten, das in einer Kultur oder Region gesellschaftlich und beruflich akzeptabel ist, in einer anderen anders gesehen werden kann, müssen die Mitarbeiter von Sony höchsten Respekt gegenüber den kulturellen und regionalen Unterschieden bei der Erfüllung ihrer Pflichten an den Tag legen.“

– Der Abschnitt 2.4 zeigt die Verhaltensnormen auf, die alle Mitarbeiter des Unternehmens beachten sollen: „Niemand darf rassistische oder religiöse Beleidigungen von sich geben, noch sich Witze oder andere Bemerkungen oder Verhaltensweisen am Arbeitsplatz erlauben, die ein feindseliges Ambiente erzeugen.“

– In Bezug auf die Werbung (Abschnitt 3.4) verpflichtet sich Sony, keine verfälschende Werbung zu machen, die andere in die Irre führt oder verleumdet.

Die Geschäftsführer von Sony haben sich oft zu dieser ethischen Verpflichtung bekannt. In einer jüngeren Veröffentlichung der Firma erkennt ein Führungsmitglied an, daß „unsere Geschäfte einen starken direkten und indirekten Einfluß in den Gesellschaften haben, in denen wir arbeiten“. Eine andere Erklärung von Sony sagt, daß die „Ethik und Integrität zur DNA der Firma gehören müssen“. Eine dritte unterstreicht, daß „es keine günstige Entwicklung für eine Firma geben kann, die nicht das Ambiente und die Gesellschaft, in der sie lebt, achtet“. Niemand hat in den letzten Monaten so weitgehende Aussagen gemacht wie die Chefs von Sony, auch wenn ihre Erklärungen durch den bedauerlichen Mangel an Achtung gegenüber vielen Millionen von Christen mit diesem Film widerlegt werden. Die Frage stellt sich also, ob dieser Film den Verhaltenskodex (code of conduct) der Sony-Gruppe respektiert, oder ob wir im Gegenteil hier vor einem „fiktiven Code“ stehen, bei dem jede Ähnlichkeit mit der Wirklichkeit reiner Zufall ist.

Die Ereignisse der letzten Monate haben viele Gläubige angestoßen, ihren christlichen Glauben zu vertiefen, das Evangelium, die Kirche, ihre Geschichte und Gegenwart besser kennenzulernen. Wie vor 20 Jahrhunderten stellt Jesus Christus für einige ein „Ärgernis und eine Torheit“ dar. Aber mehr Menschen glauben doch „aufgrund von Gnade, nicht durch Verdienst“, daß Jesus Christus wirklich der Sohn Gottes und der Erlöser des Menschen ist, der in die Welt gekommen ist, um die Liebe zu verbeiten.

Heute endet eine bedauerliche, aber eine vorübergehende Episode. Die Christen haben angesichts mangelnder Achtung immer friedlich reagiert. Sie haben den Dialog gesucht und den Konflikt vermieden. Außerdem kann uns diese Episode dazu dienen, daß wir Christen den Glauben ernster nehmen und lernen, den anderen mit Verständnis und Achtung zu begegnen.

Manuel Sánchez Hurtado

Informationsbüro des Opus Dei in Rom

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16.05.2006

Ron Howard - Sakrileg - Opus Dei - Focus

„Sakrileg“-Regisseur trotzt Opus Dei

"US-Regisseur Ron Howard ist nicht bereit, auf die Forderung von Opus Dei einzugehen, seinen neuen Film „Sakrileg“ (Original: „The Da Vinci Code“) mit einem Warnhinweis zu versehen".

(...)

„Spionage-Thriller fangen einfach nicht mit einer derartigen Erklärung an", meinte Howard. Die Vorlage von Dan Brown zeige doch, dass eine fiktive Geschichte dem Film zu Grunde liege.

(...)

Die Hollywood-Verfilmung des Bestsellers mit Tom Hanks und Audrey Tautou in den Hauptrollen hat vor dem Kinostart in Kirchenkreisen zu Protesten und Boykottaufrufen geführt. Die Weltpremiere des 100-Millionen-Dollar-Streifen ist am 17. Mai bei den Filmfestspielen von Cannes. Einen Tag später kommt der Film auch in die deutschen Kinos.

09:00 Veröffentlicht in Film | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken

Vikariatsjugendseelsorger Gregor Jansen - Sakrileg

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Vikariatsjugendseelsorger Gregor Jansen über „Sakrileg“ und andere Problemfälle

Ich zitiere:

(.....)

"CHiLLi: „Sie haben auch ein Angebot mit dem Titel ‚cinema meets church’, wo unter anderem auch der heftig diskutierte Film ‚Dogma’ gezeigt wurde. Wie gehen Sie mit solchen Werken um?“
Gregor Jansen: „Was ich ziemlich komisch fand, war, dass wir recht böse E-Mails aus den USA bekommen haben. Wir haben den Film mit einer Diskussion verbunden und von meiner Seite kann ich sagen, ‚Dogma’ kratzt am blasphemischen, ähnlich wie ‚Das Leben des Brian’.“

CHiLLi: „Welche Haltung vertritt die Jugendkirche zu ‚Sakrileg’?“
Gregor Jansen: „Ich leide persönlich darunter, wenn Kardinäle zum Boykott aufrufen. Meiner Meinung nach ist der Film auch einfach nicht wichtig genug, um ihn derartig aufzuwerten. Das Buch ist über weite Strecken auch ziemlich langweilig. Es ist im Grunde eine gigantische Schnitzeljagd mit sehr kurzen Kapiteln. Es liest sich eher wie ein Drehbuch. So etwas stört mich schon beim Lesen, wenn Dan Brown etwas anreißt und dann wieder die Szenerie wechselt. Er erzeugt eine künstliche Spannung, die im Ende nicht aufrecht gehalten werden kann.“

CHiLLi: „Haben Sie Verständnis für die Aufregung des ‚Opus Dei’?“
Gregor Jansen: „Ich verstehe, dass ‚Opus Dei’ sich auf den Schlips getreten fühlt. Wenn mein Name oder der meiner Organisation in Verbindung mit Serienkillern und übelsten Machenschaften gestellt wird, wäre ich auch nicht erfreut.“

CHiLLi: „Von ‚Opus Dei’ kam der Vorschlag, zu Beginn des Films einen Hinweis anzubringen, dass es sich um eine fiktive Geschichte handelt. Wird dem Kinogänger nicht die Intelligenz zugesprochen, zwischen Wahrheit und Verschwörungstheorie unterscheiden zu können?“
Gregor Jansen: „Diese Verquickung macht Dan Brown selbst, eigentlich schon wenn er seinen Roman mit der Kategorie ‚Fakten und Tatsachen’ beginnt und dort Dinge publiziert die weder das eine noch das andere sind. Die ‚Prieuré de Sion’ zum Beispiel gibt es zwar, aber ihre angebliche Begründung im Jahr 1099 und die Mitglieder sind nicht wahr. Diese Gruppe trat um 1950 erstmals öffentlich auf und hat sich selbst einen esoterisch-mittelalterlichen Touch aufgelegt und eine eigene Historie geschrieben, für die es keinerlei Beweis gibt.“

„Hier werden auf diese Art und Weise Sachen verquickt, um im Laufe des Romans Schlussfolgerungen zu ziehen. Es ist natürlich Fiktion, aber Brown umgibt sich mit der Ahnung, es könnte doch noch mehr sein. Das hat für mich einen ziemlich faden Beigeschmack. ‚Sakrileg’ hat in diesem Sinn für mich eine ähnliche historische Relevanz wie ‚Ice Age’. Es gab eine Eiszeit, es gab Mammuts und Säbelzahntiger und ähnlich liegt die Sachlage bei Dan Brown.“

CHiLLi: „Was halten Sie von den Theorien, die Brown im Roman einwebt?“
Gregor Jansen: „Die Hauptthese dreht sich um Maria Magdalena. Laut Dan Brown hatte der Vatikan eine Geschichtsfälschung betrieben, indem sie Maria Magdalena diskreditiert hat. Dabei ist sie die einzige Frau im ganzen Neuen Testament, die nicht in ihrer Beziehung zu jemand anders erwähnt wird – etwa Maria, die Mutter von Jesus – während Maria von Magdala nach ihrem Geburtsort benannt ist. Das gibt es nur noch ein einziges Mal und zwar bei Jesus selbst. Außerdem ist sie Zeugin der Wiederauferstehung, was auch nicht wirklich unwichtig war.“

CHiLLi: „Wird ‚Sakrileg’ in Zukunft in der Jugendkirche näher behandelt werden?“
Gregor Jansen: „Ja, warum nicht. Damit hätte ich kein Problem.“

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15.05.2006

Sakrileg - Muslime - Indien

Jetzt aus dem Spiegel on line Muslime protestieren gegen "Da Vinci Code"

Ich zitiere:

"Kurz vor der Weltpremiere der Bestseller-Verfilmung "The Da Vinci Code - Sakrileg" erhält die Katholische Kirche Unterstützung von ungewohnter Seite: Indische Muslime bezeichnen den Film als Gotteslästerung.

....


"In einem französischen Radiointerview erklärte der Präsident des Päpstlichen Rates für Kultur, Kardinal Paul Poupard, nun halbwegs diplomatisch, er habe eigentlich gar nichts gegen den Film. Dennoch sehe er eine große Gefahr: Der Zuschauer könnte meinen, die Geschichte sei authentisch und keine Fiktion. Viele Zuschauer würden das nicht durchschauen.

"The Da Vinci Code - Sakrileg" ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Dan Brown. Er stellt die These auf, Jesus habe mit Maria Magdalena ein Kind gezeugt, dessen Nachfahren bis heute leben. Die Auflage des Buchs liegt bei über 40 Millionen Exemplaren. Im Film spielen Hollywoodstar Tom Hanks und die französische Schauspielerin Audrey Tautou ("Amélie") die Hauptrollen.

"Auf die Frage, ob der Kulturminister einen Boykott des Films wünsche, antwortete der Kardinal: "Solange klar ist, dass das alles nichts mit der Realität zu tun hat und amüsant ist, warum sollte man sich den Film nicht anschauen?"

"Er selbst plane nicht, sich den Film anzusehen: "Das Leben ist kurz und ich habe viele Dinge zu erledigen. Viele Freunde haben mir diesen Unsinn bereits beschrieben, daher habe ich keine Zeit dafür."

"Kritik an den Medien: Lüsternes Vergnügen

...

"Während sich der Vatikan also allmählich zu beruhigen scheint, regt sich in Indien jetzt religiöser Widerstand gegen den Film, der am Mittwoch bei den Filmfestspielen in Cannes uraufgeführt wird und Ende der Woche weltweit in den Kinos anläuft. Bisher waren in Indien die Proteste gegen den Film wenig ausprägt. Wenige Tage vor der Premiere haben dort nun mehrere katholische Gruppierungen Demonstrationen gegen die Vorführung des Films angedroht. Am liebsten möchten sie auch die Kinos schließen, in denen der Kirchenthrillergezeigt werden soll.

"Ausgerechnet Muslime wollen die Katholiken in Indien bei ihrem Protest unterstützen: Der "Da Vinci Code" sei Gotteslästerung und verbreite Lügen über Jesus Christus. "Der Koran erkennt Jesus als Prophet an. Das Buch beleidigt Christen und Muslime gleichermaßen" sagte Maulana Mansoor Ali Khan, Generalsekretär eines Dachverbands für Muslime in Indien. "Die Muslime in Indien werden ihren christlichen Brüdern im Protest gegen diesen Angriff unseres Glaubens helfen."

"Am vergangenen Samstag trafen sich katholische und islamische Führer im indischen Mumbai mit Politikern und der Polizei, um die Veröffentlichung des Films zu unterbinden.

"Wenn die Regierung nichts unternimmt, werden wir unseren eigenen Weg finden, die Vorführung des Films zu verhindern", kündigte Syed Noori an, Präsident der Raza Academy. Die Raza Academy ist eine muslimische Organisation in Mumbai. "Wenn es nötig ist, sind wir auch auf gewaltsame Proteste vorbereitet..."

21:25 Veröffentlicht in Film | Permalink | Kommentarstatus (2) | Per Email verschicken

Muslime und Christen - Sakrileg - Indien

Aus dem Blog Asia Pacific Entertainment

Indian Muslims and Christians band together for Da Vinci Code ban

Siehe das Foto!

19:42 Veröffentlicht in Film | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken

Napoleon Dynamite statt Sakrileg

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Ich habe eben diesen Vorschlag per Mail bekommen!

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Wenn am kommenden Wochenende der anti-christliche Streifen "Sakrileg/Da Vinci Code" in die deutschen Kinos kommt, können Christen effektvoll ihre Stimme abgeben: Gehen Sie mit Ihrer Freundin/Ihrem Freund, Mann, Frau, Kindern, Freunden und deren Freunden ins Kino, und zwar in den Film:

NAPOLEON DYNAMITE .

Wenn es für diesen Filmstart an den Kinokassen klingelt, klingelt es in Relation weniger für den anderen Film. Und diese Sprache spricht und versteht Hollywood.

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Oder: Deine, meine und unsere, Der rosarote Panther, Ice Age 2 - Jetzt taut's...

Inside Man ist super!!! Allerdings nicht für die Kleinen.

15:15 Veröffentlicht in Film | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken

14.05.2006

Opus Dei - Manuel Sanchez Hurtado - Presseerklärung zu Ron Howard

"Freiheit kann niemand ohne Verantwortlichkeit haben". Der Satz gefällt mir!

Rom, 11.05.006 – In der italienischen Presse von gestern sind verschiedene Interviews mit Ron Howard erschienen, dem Regisseur des Films Da Vinci Code / Sakrileg. Nach den dort zitierten Sätzen soll Howard gesagt haben. „Wer jemandem das Recht nimmt, den Film zu sehen, handelt faschistisch.“ Und: „Wenn jemand einem anderen sagt, er soll den Film nicht anschauen, ist das militant. Und Militanz erzeugt Hass und Gewalt.“ In den genannten Interviews wird das Opus Dei mehrfach genannt. Die zitierten Sätze beziehen sich offenbar auf Erklärungen, die einige Kirchvertreter kürzlich abgegeben haben.

Ich erlaube mir die Bitte an Ron Howard, Gelassenheit zu bewahren und sich einer respektvollen Ausdrucksweise zu bedienen.

Wir wollen die Dinge doch nicht auf den Kopf stellen: Dieser Film beleidigt die Christen, Howard ist der Aggressor und besonders Katholiken sind die Opfer einer Beleidigung. Es kann nicht angehen, dass dem Angegriffenen auch noch sein letztes Recht genommen wird, nämlich seine Sicht der Dinge zum Ausdruck zu bringen. Was hier Gewalt erzeugt, sind ja nicht die Äußerungen einzelner Kirchenvertreter oder die höfliche Bitte des Opus Dei, dem Film eine Erklärung voranzustellen, dass er eine fiktive Geschichte erzählt. Was Hass anfacht, sind vielmehr die hasserfüllten, sachlich falschen und ungerechten Zerrbilder.

Zwar erklärt Howard in seinen Interviews erneut, es handele sich ja nur um einen Film, eine erfundene Geschichte, die man nicht zu ernst nehmen dürfe. Doch sollte man die Bedeutung von Kino und Literatur nicht unterschätzen. Phantasiegeschichten haben ihren Einfluss darauf, wie man die Welt anschaut, das gilt besonders für junge Menschen. Natürlich braucht jede künstlerische Kreativität ein Klima der Freiheit. Aber Freiheit kann niemand ohne Verantwortlichkeit haben.

Man stelle sich eine Filmgeschichte vor, in der Sony hinter den Anschlägen vom 11. September steckt, weil der Medienkonzern die USA destabilisieren will. Oder einen Enthüllungsroman, in dem Sony das Papstattentat auf dem Peterplatz 1981 bezahlt hat, um die moralische Führerschaft Johannes Pauls II. zu kappen. Solche Geschichten wäre die reine Erfindung. Sony ist eine respektable und seriöse Firma, die gewiss nicht in dieser Weise porträtiert werden möchte und sich auch nicht mit einer Reaktion von der Art zufrieden geben würde: Was wollen Sie überhaupt, das ist doch alles Fiction, nehmen Sie das doch nicht so ernst, die Freiheit der Kunst ist schlechterdings unantastbar.

Aber keiner, die an dem Film mitgearbeitet hat, muss sich jetzt Sorgen machen. Christen reagieren nicht mit Hass und Gewalt, sondern mit Respekt und Nächstenliebe, ohne Beleidigungen und ohne Drohungen. Alle können in Ruhe weiter rechnen, wie viel ihnen der Film einbringt. Denn die Freiheit des wirtschaftlichen Nutzens erweist sich als die einzig unantastbare Freiheit, die keinerlei Verantwortung kennt. Sie werden wohl viel Geld einspielen, aber sie zahlen auch einen hohen Preis, indem sie ihren guten Ruf ramponieren.

Hoffentlich löst die Diskussion der letzten Monate fruchtbare Reflexionen aus. Etwa über die Grenze des wirtschaftlichen Nutzens, wenn höhere Wert ins Spiel kommen; über die Bedeutung von Fiktion und Phantasie; oder über die Verantwortung, die die Freiheit stets begleitet und beschützt.

11:51 Veröffentlicht in Film | Permalink | Kommentarstatus (2) | Per Email verschicken

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